New York, 10. Feb. 2026, 05:05 EST — Vorbörse
- Im frühen vorbörslichen Handel bewegten sich AMD-Aktien nahe 216 $.
- Die Aktie schloss am Montag 3,53 % höher bei 215,80 $ und erholte sich damit vom Rückgang nach den Quartalszahlen in der vergangenen Woche. (Investing)
- Händler richten diese Woche ihr Augenmerk auf die US-Arbeitsmarktdaten am Mittwoch und den Verbraucherpreisindex am Freitag – beide sind entscheidend für diejenigen, die auf Zinssenkungen setzen. (Reuters)
Die Aktien von Advanced Micro Devices wurden am Dienstag in den frühen vorbörslichen Stunden nahe 216 $ gehandelt und hielten sich nach einer starken Erholung der Chipwerte stabil, während sich die Anleger auf eine Fülle von US-Konjunkturdaten einstellten.
Die Ausgangslage ist entscheidend, da AMD nach dem Ausverkauf in der vergangenen Woche als schneller Indikator für die Risikobereitschaft bei KI-bezogener Hardware diente. Wichtige makroökonomische Zahlen können die Zinserwartungen verschieben, was sich in der Regel zuerst auf wachstumsstarke Aktien mit langer Laufzeit auswirkt. (Reuters)
Halbleiter spielten am Montag eine Schlüsselrolle bei der Tech-Rallye, wobei der Philadelphia SE Semiconductor Index um 1,4 % zulegte, da die Anleger über „KI-bedingte“ Bedenken hinwegschauten. (Reuters)
AMD beendete den Montag mit einem Plus von 3,53 % und schloss bei 215,80 $, wobei die Aktie ein Tageshoch von 217,59 $ erreichte, wie Daten von Investing zeigen.
Die Aktie war volatil, seit das Unternehmen Anfang des Monats seine Prognose gesenkt hatte. AMD stellte einen Umsatz im ersten Quartal von etwa 9,8 Milliarden US-Dollar in Aussicht, plus/minus 300 Millionen, nach 10,27 Milliarden im Vorquartal. Die Aktien fielen unmittelbar danach, da die Anleger die Rentabilität im Vergleich zu Nvidia abwogen. (Reuters)
„Die Erwartungen an überragende Quartale von KI-Hardwarefirmen haben die Markterwartungen verzerrt“, sagte Bob O’Donnell, Präsident von TECHnalysis Research, damals gegenüber Reuters. (Reuters)
AMD-CEO Lisa Su beschrieb die Situation in China während des Calls als „dynamisch“ und wies Bedenken hinsichtlich eines weltweiten Mangels an Speicherchips, der das Wachstum des Unternehmens in der zweiten Jahreshälfte begrenzen könnte, zurück. Sie erklärte: „Ich glaube nicht, dass wir in Bezug auf den von uns geplanten Hochlauf angebotsseitig eingeschränkt sein werden.“ (Reuters)
Zuletzt erinnerte das Marktgeschehen eher an klassisches „Buy the Dip“ als an einen neuen, AMD-bezogenen Auslöser. „Es gibt eine Art Buy-the-Dip-Mentalität“, sagte Oliver Pursche, Senior Vice President und Berater bei Wealthspire Advisors, am Montag in einem Reuters-Marktbericht. (Reuters)
Das Risiko bleibt offensichtlich: Sollten die Inflationszahlen dieser Woche überraschend hoch ausfallen oder sich der Arbeitsmarkt als widerstandsfähiger als erwartet erweisen, könnten die Anleiherenditen in die Höhe schnellen und damit den Druck auf die ohnehin schon hoch bewerteten Chip-Aktien erhöhen. Auch AMD steht nach seiner Prognose unter Beobachtung, da Investoren sich fragen, ob das Unternehmen im Bereich KI-Systeme und Gewinnmargen zu Nvidia aufschließen kann – Bereiche, in denen Nvidia deutlich höhere Ziele signalisiert hat. (Reuters)
Händler konzentrieren sich auf den Bericht zu den US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft für Januar am Mittwoch und die Verbraucherpreisdaten für Januar am Freitag, um Hinweise auf die nächste Entwicklung bei den Zinssenkungserwartungen zu erhalten – was wahrscheinlich beeinflussen wird, wo die AMD-Aktie nach ihrer jüngsten Erholung landet. (Reuters)