Playnix bringt Steam-Machine-Rivalen mit RX 9060 XT für 1.139 € auf den Markt – und der Bestand ist bereits knapp

April 21, 2026
Playnix Launches €1,139 Steam Machine Rival With RX 9060 XT — And Stock Is Already Tight

Madrid, 19. April 2026, 19:32 MESZ

Playnix, das in Madrid ansässige Unternehmen, das von EmuDeck S.L. betrieben wird, hat den Verkauf seiner Playnix-Konsole neu gestartet – dabei handelt es sich um den Linux-Gaming-PC mit einem Preis von 1.139 €. Das Unternehmen richtet sich an Käufer, die immer noch auf die nächste Steam Machine von Valve warten.

Das Timing könnte entscheidend sein. Valve hat für seinen Wohnzimmer-PC noch keinen Preis festgelegt, während Playnix in Spanien bereits Bestellungen entgegennimmt. Auf der Produktseite des Unternehmens wurden nur noch 59 Konsolen angezeigt – „letzte Artikel auf Lager“ – und Käufer wurden gewarnt, dass der Versand mehr als zwei Wochen dauern könnte, wenn die Nachfrage anhält. Playnix

Playnix verzichtet auf das übliche Konsolen-Konzept. Stattdessen liefert das Unternehmen einen kleinen PC in einem 3D-gedruckten Gehäuse – die Maße betragen 320 x 247 x 64 mm. Das System läuft mit PlaynixOS, einer Variante von Arch Linux, die direkt zu einem Steam-ähnlichen Spiele-Launcher startet. Käufer erhalten einen 8BitDo Ultimate 2 Controller, ein 4K-HDMI-Kabel und das Netzkabel im Lieferumfang.

Alles dreht sich um die Hardware: Playnix setzt auf eine Ryzen 5 Sechskern-CPU, kombiniert mit 16 GB DDR4-RAM, und verbaut eine 512 GB NVMe-SSD – mit Platz für ein zweites Laufwerk. Die Stromversorgung übernimmt ein 600-Watt-Flex-Netzteil. Die Grafik läuft über eine Radeon-RDNA4-Karte, konkret eine Radeon RX 9060 XT mit 32 Compute Units und 16 GB GDDR6-VRAM. Die thermische Verlustleistung beträgt 65 Watt für die CPU und 150 Watt für die GPU.

Die Anschlussmöglichkeiten stammen direkt aus der PC-Welt: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5, Gigabit-Ethernet, HDMI 2.1, DisplayPort 2.1, USB-C 3.1 sowie zwei USB 3.0 und vier USB 2.0 Anschlüsse stehen auf dem Datenblatt. Käufer sind laut Playnix nicht an PlaynixOS gebunden – man kann auf Windows, Bazzite, SteamOS oder ein anderes Betriebssystem wechseln, wenn man möchte.

Das Unternehmen behauptet, sein System könne anspruchsvolle Spiele wie Cyberpunk 2077 in 4K mit 60 fps ausführen, wenn FSR oder XeSS im „Quality“-Modus aktiviert sind – das bedeutet, die Grafik startet in niedrigerer Auflösung und wird für ein schärferes 4K-Bild hochskaliert. Das ist das Versprechen, aber bisher gibt es keine unabhängigen Benchmarks, die das bestätigen. TweakTown

Der Preis von 1.139 € positioniert einen Linux-Gaming-PC direkt gegen Valves Steam Machine, Sonys PlayStation 5 Pro und Microsofts Xbox Series X. Playnix ist zuversichtlich, was das System leisten kann, aber bisher gibt es nur die Zahlen des Unternehmens selbst. Es gibt noch keine Hands-on-Tests der finalen Hardware. Auf der Produktseite weist Playnix darauf hin, dass der Preis nicht endgültig ist. Sollten sich die Komponentenpreise ändern, insbesondere für RAM, könnten Käufer von Charge zu Charge Preisänderungen sehen.

Valves Verschiebung hat eine Lücke im Zeitplan hinterlassen. Dennoch bekräftigte das Unternehmen gegenüber The Verge erst letzten Monat, dass es weiterhin auf den Start 2026 für die Steam Machine, den Steam Frame und den Steam Controller hinarbeitet. PR-Vertreterin Kaci Aitchison Boyle wischte das Gerede nach einem Blogpost, der erneut Fragen zum Zeitplan aufwarf, beiseite und sagte: „Bei uns hat sich eigentlich nichts geändert.“ The Verge

Komponentenpreise bleiben branchenweit ein Problem. Valve machte Speicher- und Lagerengpässe für das anhaltende Hin und Her bei den Versandplänen der Steam Machine und des Steam Frame verantwortlich – und für Änderungen bei deren Preisen. Playnix hingegen verteidigte sein rollierendes, chargenbasiertes Preismodell, das in diesem Zusammenhang gar nicht mehr so ungewöhnlich wirkt, aber dazu führt, dass Käufer warten müssen und nie ganz sicher sind, was sie am Ende zahlen.

Valve setzt bei seiner Steam Machine auf 4K-Gaming mit 60 fps und verlässt sich dabei stark auf FSR, um diese Werte zu erreichen. Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat sagte gegenüber PC Gamer, das Ziel sei „ausreichende Leistung für Steam-Spiele in 4K60 mit Upscaling“. Playnix will ebenfalls ins Wohnzimmer, bleibt aber beim klassischen Boutique-PC-Modell – mit vom Nutzer austauschbaren Komponenten und allem Drum und Dran. PC Gamer

Playnix hält es momentan einfach: Das Gerät ist erhältlich, es gibt einen Listenpreis, und der GPU-Speicher übertrifft die 8 GB der Steam Machine von Valve. Die große Frage bleibt – kann ein kleinerer Anbieter mit maßgeschneiderten, 3D-gedruckten Gehäusen und eigenem Linux-basierten Betriebssystem das Maß an Ausgereiftheit, Updates und Fertigungsmaßstab erreichen, das Käufer von Valve erwarten?

Technology News Today

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