Sandisk-Aktie rutscht erneut ab, da SNDK angesichts Inflationsdaten volatil wird

Februar 11, 2026
Sandisk stock slides again as SNDK turns volatile into inflation data

New York, 10. Februar 2026, 16:01 EST — Nachbörslicher Handel.

  • Sandisk fiel am Dienstag um etwa 6 % und vertiefte damit seinen Rückgang, der im Februar begann.
  • Händler hoben eine breitere Abschwächung bei Speicher- und Memory-Aktien hervor, da der Markt neue US-Daten verarbeitet.
  • Investoren richten ihren Blick auf den US-Inflationsbericht am Freitag und suchen nach dem nächsten Auslöser für zinssensitive Tech-Aktien.

Die Aktien von Sandisk Corp (SNDK.O) fielen am Dienstag stark und markierten damit eine plötzliche Wende für eine Aktie, die als schneller Indikator für KI-getriebene Datenspeichernachfrage gilt.

Der Rückgang ist jetzt relevant, weil Sandisks Aufschwung von einem angespannten Speichermarkt und Hoffnungen auf stabile Ausgaben für Rechenzentren abhängt. Selbst ohne neue Unternehmensnachrichten kann ein Rückgang eine schnelle Neubewertung bei stark überlaufenen Trades auslösen.

Der vollgepackte Makro-Kalender dieser Woche sorgt für Bewegung. Zinserwartungen stehen bei hoch bewerteten Tech-Aktien wieder im Fokus, und Händler bleiben nicht bei Aktien, die sich nur in eine Richtung bewegen.

Sandisk rutschte um 6,1 % ab und schloss bei 547,57 $. Die Aktie schwankte während der Sitzung zwischen 541,10 $ und 590,50 $, bei einem Handelsvolumen von etwa 14,4 Millionen Aktien. Auch andere Speicher- und Memory-Aktien fielen: Micron verlor 2,5 %, Western Digital rutschte um 7,4 % ab und Seagate fiel um 6,2 %. Der iShares Semiconductor ETF gab ebenfalls um 0,3 % nach.

Die US-Einzelhandelsumsätze blieben im Dezember unverändert und verstärkten die Anzeichen für eine schwächere Konsumnachfrage. Die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, merkte an, dass die Zinsen „für eine ganze Weile“ stabil bleiben könnten, was signalisiert, dass die Politik die Wirtschaft nicht sofort vor Wachstumsängsten schützen wird. (Reuters)

Der jüngste Auslöser für Sandisk kam Ende Januar, als das Unternehmen eine Prognose und ein Update zur Versorgung veröffentlichte, das die Aktie in die Höhe trieb und neues Interesse an Memory-Aktien weckte. CEO David Goeckeler betonte zudem die langfristige Fertigungspartnerschaft mit Kioxia und sagte: „Wir haben eine unglaubliche Kapazität in Japan, in die wir investiert haben.“ (Reuters)

In seinem Januar-Bericht gab Sandisk bekannt, dass der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal auf 3,03 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, angetrieben von einer starken Nachfrage aus Rechenzentren. (Sandisk)

Das Risiko ist eindeutig: Die Speichermärkte sind volatil. Wenn das Angebot schneller steigt als erwartet oder große Cloud-Kunden nach massiven Ausweitungen zurückrudern, könnten die Preise einbrechen und der Gewinnschub schnell ins Stocken geraten — die jüngsten Kursschwankungen der Aktie zeigen, wie schnell sich die Stimmung ändern kann.

Am Freitag steht der US-CPI-Bericht an, ein wichtiger Zinstreiber, der dafür bekannt ist, Chip- und Speicheraktien zu bewegen, selbst wenn die Unternehmen selbst keine Neuigkeiten veröffentlichen. (Bls)