Die NASA-Sonde TESS entdeckt seltenen interstellaren Kometen 3I/ATLAS – Neue Daten erfassen seine Rotation

Januar 31, 2026
NASA’s TESS Spots Rare Interstellar Comet 3I/ATLAS — New Data Target Its Spin

WASHINGTON, 30. Januar 2026, 14:17 (EST)

  • Im Januar hat TESS von der NASA eine neue Serie von Aufnahmen des interstellaren Kometen 3I/ATLAS gemacht.
  • Wissenschaftler wollen die Helligkeitsschwankungen des Kometen analysieren, um seine Rotation und Aktivität besser zu verstehen.
  • Bereits auf dem Weg aus dem Sonnensystem ist dieses Objekt nur eines von drei bekannten interstellaren Besuchern.

Das TESS-Raumschiff der NASA, bekannt für die Suche nach Planeten, hat neue Bilder des interstellaren Kometen 3I/ATLAS aufgenommen. Dieser aktuelle Datensatz bietet Wissenschaftlern einen Nahblick darauf, wie sich der Komet beim Verlassen unseres Sonnensystems verhält. 1

Warum das jetzt wichtig ist: 3I/ATLAS steht nur an dritter Stelle unter den bekannten Objekten, die nachweislich von außerhalb unseres Sonnensystems stammen. Die Zeit läuft, um wertvolle Beobachtungen zu sammeln, da er schwächer wird und sich entfernt.

Wissenschaftler erhalten hier eine seltene Messung: gleichmäßige, wiederholte Aufnahmen über Stunden und Tage hinweg. Diese Zeitspanne kann ein Rotationssignal aufdecken – das Licht wird schwächer und heller, während sich der Kern dreht – und Veränderungen in den Jets und Staubemissionen des Kometen verfolgen.

TESS verfolgte den Kometen während einer speziellen Beobachtungsperiode vom 15. bis 22. Januar. Space.com veröffentlichte ein kurzes Video, das aus Aufnahmen vom 15. Januar und erneut vom 18.–19. Januar erstellt wurde. Das Filmmaterial enthält eine Lücke, weil das Raumschiff nach einer Störung an den Solarpanels in den „Safe Mode“ wechselte und seine Aktivitäten eingeschränkt wurden. 2

Ein NASA-Blogbeitrag berichtete, dass die Helligkeit des Kometen bei etwa 11,5 scheinbarer Magnitude lag, einer Skala, die Astronomen zur Messung der Helligkeit verwenden. Das macht ihn etwa 100-mal schwächer als das, was das bloße Auge erkennen kann. Laut NASA sind die TESS-Daten vom 15. bis 22. Januar öffentlich zugänglich über das Mikulski-Archiv für Weltraumteleskope. 3

Daniel Muthukrishna, ein MIT-Forscher, der bei der Zusammenstellung der TESS-Bilder half, bemerkte, dass das breite Sichtfeld des Raumschiffs es ermöglicht, „Kometen und Asteroiden auch in großen Entfernungen zu identifizieren und zu überwachen“. 4

TESS wurde entwickelt, um Exoplaneten – Planeten außerhalb unseres Sonnensystems – mit der Transitmethode zu entdecken, indem winzige Helligkeitsabnahmen eines Sterns erkannt werden, wenn ein Planet davor vorbeizieht. Dank seines weiten Sichtfelds kann es auch nähere Objekte verfolgen, die sich über längere Zeiträume durch das Bild bewegen.

Berichten zufolge wurde der Komet am 1. Juli 2025 vom ATLAS-Überwachungsteleskop in Rio Hurtado, Chile, entdeckt. TESS hatte ihn tatsächlich schon früher in archivierten Daten aufgenommen, aber Astronomen konnten ihn erst später durch das Stapeln – das Zusammenführen mehrerer Beobachtungen – isolieren.

Auch andere Observatorien wie die Weltraumteleskope Hubble und James Webb haben Bilder von 3I/ATLAS gemacht, berichtete das BBC Sky at Night Magazine. Teams arbeiten mit Hochdruck daran, so viele Daten wie möglich zu sammeln, bevor das Objekt aus dem Blickfeld verschwindet. 5

Forscher planen, wiederkehrende Muster im Licht zu verfolgen, um Einblicke in die Rotation des Kerns sowie die Intensität seiner Staub- und Gasemissionen zu gewinnen. Diese Hinweise ermöglichen es Wissenschaftlern, die Zusammensetzung und Aktivität dieses Besuchers mit Kometen zu vergleichen, die in der Nähe unserer eigenen Sonne entstanden sind.

Dennoch erschweren das kurze Beobachtungsfenster und die Unterbrechung durch den Sicherheitsmodus von TESS die Bemühungen, die Rotation genau zu bestimmen. Außerdem können Jets des Kometen die Daten verwischen, und den genauen Ursprungsort des Objekts in der Galaxie zu bestimmen, bleibt unwahrscheinlich.

Technology News

  • Fact Check: AI-generated montage misleads about Somali daycare fraud in Minnesota
    March 24, 2026, 2:40 AM EDT. A video montage circulating on X is AI-generated, not real courtroom verdicts or repossessions related to alleged Somali daycare fraud in Minnesota. The original clips come from four shorts published by @judged4life, later republished in a montage with a Made with AI disclaimer under the post as of March 19, 2026. The montage includes scenes of a Somali defendant, a Lamborghini on a tow truck, and airport customs with cash; none of these are verified as real events. The X disclaimer uses self-disclosure labeling; The Verge reported on the label rollout on Feb. 23, 2026. Hive Moderation AI-Generated Content Detection flagged the initial video as 100% AI-generated. The fact-check does not verify specific fraud schemes; it confirms the video is AI-generated.

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