SpaceX verschiebt Mars-Mission mit Starship und peilt laut WSJ zunächst Mondlandung im März 2027 an

Februar 8, 2026
SpaceX delays Starship Mars push, targets March 2027 moon landing first, WSJ says

NEW YORK, 7. Feb. 2026, 08:13 (EST)

  • Laut einem Bericht hat SpaceX Investoren darüber informiert, dass das Unternehmen im März 2027 eine unbemannte Mondlandung anstrebt
  • Die Änderung verzögert die zuvor für Ende 2026 geplante unbemannte Marsmission
  • Starship spielt eine Schlüsselrolle in NASAs Artemis-Mission, um Astronauten zurück zum Mond zu bringen

Laut Quellen, die das Wall Street Journal am Freitag zitierte, hat Elon Musks SpaceX den Fokus zunächst auf den Mond verlagert und die Marspläne weiter nach hinten verschoben. Das Unternehmen strebt laut Bericht eine unbemannte Mondlandung im März 2027 an. 1

Das Timing ist entscheidend, da die NASA auf SpaceXs Starship als Mondlander für Artemis III setzt, die für 2028 geplante Mondlandemission. Die Entwicklungsgeschwindigkeit von SpaceX ist nun ein entscheidender Faktor im US-amerikanischen Bestreben, zum Mond zurückzukehren – ein Ziel, das durch Chinas eigene Mondpläne an Dringlichkeit gewonnen hat. 2

Dies geschieht, während SpaceX enorme Ambitionen, gewaltige Hardware und erhebliche Finanzierung ausbalanciert. Die Aufgabe von Starship ist die schwierige: schwere Lasten transportieren, im Orbit auftanken und sicher landen. Diese kritischen Phasen werden noch erprobt.

Das Journal berichtete, dass SpaceX Investoren mitgeteilt hat, dass das nächste große Ziel eine Mondlandung ist und die Marspläne vorerst verschoben werden. SpaceX reagierte nicht sofort auf Anfragen nach Kommentaren. 3

Musk hat den Mars konsequent als das ultimative Ziel positioniert. Bereits im Mai setzte er laut einem Reuters-Bericht ein Ziel für eine unbemannte Starship-Mission zum Mars bis Ende 2026 und schätzte die Chancen auf „50-50“. 4

Starship ist SpaceXs Rakete aus Edelstahl, die für vollständige Wiederverwendbarkeit konzipiert ist – gebaut, um zu starten, zu landen und erneut zu starten. Das Unternehmen bewirbt sie als Schlüsselvehikel für Missionen zum Mond und Mars. 5

Der Mondvorstoß findet nicht isoliert statt. Die NASA hat Blue Origin als zweiten Anbieter für bemannte Landungssysteme bei einer zukünftigen Artemis-Mission ausgewählt und damit ein konkurrierendes Mondlander-Programm neben SpaceXs Starship-Projekt geschaffen. 6

Laut Reuters folgt der Bericht des Journals auf die Einigung von SpaceX, Elon Musks KI-Startup xAI zu kaufen, wobei der Deal SpaceX mit 1 Billion Dollar und xAI mit 250 Milliarden Dollar bewertet.

Musk bezeichnete die Fusion als „das nächste Kapitel“ in der Mission der Unternehmen. Laut Ali Javaheri, Senior Emerging Spaces Analyst bei PitchBook, war Starlink „bereits eine Cashflow-Maschine“, und die KI-Partnerschaft bringt eine zusätzliche Einnahmequelle, während SpaceX über einen zukünftigen Börsengang nachdenkt. 7

SpaceX hat nicht dargelegt, wie sich die Umstellung auf einen „Moon-First“-Zeitplan auf die NASA-Verpflichtungen auswirken würde. Dennoch steht Starship vor großen Herausforderungen, die es im vollen Maßstab noch nie gemeistert hat. Eine der wichtigsten: das Auftanken im Orbit – der Prozess, bei dem die Tanks eines Raumfahrzeugs in der Erdumlaufbahn aufgefüllt werden, um sicherzustellen, dass es genug Treibstoff für Langstreckenmissionen jenseits unseres Planeten hat.

Die Frist im März 2027 ist nicht garantiert: Verzögerungen bei Flugtests, Hürden bei behördlichen Genehmigungen oder Probleme beim Auftanken im Orbit könnten die Mondmission verzögern. Wird das Mars-Startfenster auch nur um ein paar Monate verpasst, könnte das aufgrund planetarer Ausrichtungsbeschränkungen bedeuten, jahrelang warten zu müssen.

Seit Apollo 17 im Jahr 1972 hat kein Mensch mehr den Mond betreten. US-Beamte bewerben das Artemis-Programm als Maßnahme, um ihren Vorsprung zu halten, während China seine Weltraumambitionen verstärkt. Laut dem Journal wirbt SpaceX derzeit bei Investoren damit, dass das nächste große Ziel von Starship eine Mondlandung und nicht der Mars ist.

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    March 12, 2026, 5:48 AM EDT. Google rolled out a new batch of Gemini-powered features across Docs, Sheets, Slides and Drive, aiming to automate routine work. Gemini will cite its sources after queries, with a sources tab showing where it drew flight confirmations and chats. In Sheets, users can describe tasks in plain language, skip exact formulas, and deploy an AI agent to fetch web data to fill cells, then summarize, categorize and chart results. You can chat with Gemini in Sheets to build custom reports. In Slides, natural-language prompts create slides and adjust layouts. Google also promotes personalized intelligence to tailor outputs to the user's needs. The updates position Google amid growing AI copilots while tying tools to users' files, emails and chats.

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