New York, 23. Feb. 2026, 10:03 EST — Reguläre Sitzung.
- Sandisk-Aktien sprangen im frühen Handel um etwa 5 % nach oben, nach einem turbulenten Start in die Sitzung.
- Händler beobachten die Reduzierung der Beteiligung von Western Digital und deren Auswirkungen auf das SNDK-Aktienangebot.
- Alle Augen richten sich auf den 25. Februar, da Investoren nach neuen Hinweisen auf die Nachfrage nach KI-Infrastruktur suchen.
Sandisk Corp stieg am Montagvormittag um 5,2 % auf 683,53 $, wobei die Aktien von 645,88 $ auf bis zu 691,50 $ schwankten. Das Volumen lag bei etwa 5 Millionen gehandelten Aktien.
Der Flash-Speicher-Hersteller steht nun stellvertretend für den wachsenden Ausbau von KI-Rechenzentren. Die Nachfrage nach NAND-Flash—den Speicherchips, die Solid-State-Laufwerke antreiben—hat das Angebot in einigen Bereichen verknappt und den Speicherlieferanten mehr Preissetzungsmacht in der Lieferkette verschafft.
Die Aktie zeigt sich zuletzt deutlich volatiler—jedes Anzeichen für eine nachlassende Nachfrage oder eine Verkäuferflut führt zu sofortigen Bewegungen. Diese Woche sind beide Faktoren im Spiel.
Western Digital kündigte letzte Woche Pläne an, 3,17 Milliarden Dollar durch den Verkauf eines Teils seiner Sandisk-Beteiligung einzunehmen. Es wurde vereinbart, rund 5,8 Millionen Sandisk-Aktien gegen von JPMorgan und BofA Securities gehaltene Schulden zu tauschen. Dieser Schritt soll laut Western Digital dazu beitragen, die Schuldenlast von 4,69 Milliarden Dollar (Stand Januar) zu senken. Nach dem Deal erwartet das Unternehmen, etwa 1,7 Millionen Sandisk-Aktien zu behalten, mit dem Ziel, auch diese zu verkaufen. (Reuters)
Sandisk-Aktien wurden im Rahmen des Deals mit 545 $ pro Stück bewertet, aber da keine neuen Aktien ausgegeben werden, fließen dem Unternehmen keine Erlöse zu—es handelt sich um einen Sekundärverkauf eines bestehenden Aktionärs. Amit Daryanani von Evercore ISI hob die schnellere Schuldenreduzierung von Western Digital hervor und wies auf mögliche Kapitalmaßnahmen wie Aktienrückkäufe hin. (MarketWatch)
Das Thema Speicherknappheit bleibt bestehen. Google-DeepMind-CEO Demis Hassabis bezeichnete den Engpass als „Flaschenhals“ für KI, wobei große Tech-Unternehmen um die verfügbaren Ressourcen konkurrieren. (Business Insider)
Sandisk bestätigte den Trend in den eigenen Ergebnissen: Der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres lag bei 3,03 Milliarden Dollar, der Non-GAAP-Gewinn bei 6,20 Dollar pro Aktie (Stand Ende Januar). Für das dritte Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 4,40 und 4,80 Milliarden Dollar. CEO David Goeckeler bezeichnete die Produkte von Sandisk als „entscheidend“ für den Betrieb von KI. (Sandisk)
Western-Digital-Aktien legten zum Handelsstart am Montag um 0,8 % zu.
Als Nächstes folgt der Kommentar des Managements, sowie alle Signale, die die KI-Schwergewichte aussenden. Hyperscaler—jene Giganten, die die großen Clouds betreiben—können die Nachfrage nach Komponenten allein durch Anpassungen ihrer Investitionsausgaben beeinflussen.
Die Situation ist nicht einseitig. Das Speicherangebot könnte früher als prognostiziert ansteigen, oder die Budgets für KI-Infrastruktur könnten sich nicht wie erhofft materialisieren. Das könnte Sandisks Preissetzungsmacht schnell schwächen. Und Western Digital? Dessen beträchtlicher Anteil bleibt eine Belastung, unabhängig davon, wann das Unternehmen sich zum Verkauf entscheidet.
Sandisk-Manager werden am Mittwoch um 18:30 Uhr ET auf Bernsteins „What’s Next in Tech?“ TMT-Forum auftreten. Das Unternehmen plant, die Veranstaltung per Webcast zu übertragen. (Seeking Alpha)
Nvidia wird seine Quartalsergebnisse um 17:00 Uhr ET bekannt geben – ein Moment, der von Investoren, die die Entwicklungsgeschwindigkeit der KI und deren Lieferkette verfolgen, genau beobachtet wird. (Nvidia)